Mittwoch, 22. Februar 2012

200 Tage!


                                          

Nach drei verbrachten Wochen kann ich euch nun ein bisschen mehr von meiner Freiwilligenarbeit erzählen. Mein erster Eindruck, dass mich die Arbeit mit den Kindern stark beeindrucken würde, hat sich bewahrheitet. Noch immer kriege ich manches Mal eine Gänsehaut, weniger durch das Verhalten der Kindern, als durch deren teilweise erschreckenden Hintergründe und Biografien, die sich mir immermehr offentun. Die Kinder sind sehr herzlich, einige schon zu sehr, vezehren sich nach jedem kleinen bisschen Aufmerksamkeit und Zuneigung und sind dankbar für jede gemeinsam verbrachte Zeit. Hauptsächlich geht es in dem Heim um das Wohlbefinden der Kinder, so beschäftigen wir die mit Malen, Musikhören, Tanzen, Spielen im Hof und auch dem Pflanzen von Gemüse im kleinen Garten. Einem Mädchen, deren Behinderung nicht so stark ausgeprägt ist wie bei anderen, gebe ich seit Kurzem täglich einige Minuten Englischunterricht.
Meiner Meinung lässt die Betreuung der Kinder einiges zu Wünschen übrig, nirgendswo in Deutschland würden dreißig Kinder und Jugendliche ohne Aufsicht spielend im Hof gelassen werden, nochdazu wo es sich hierbei um mehr oder weniger schwerstbehinderte Kinder handelt. Ebensowenig kümmern sie sich hier um einige Grundreglen der Hygiene, sodass zum Beispiel alle Kinder ihre Medikamente vom gleich Löffel bekommen. 
Ich wurde im Heim, wie überall in diesem Land der herzlichen Menschen, sehr freundlich willkommengeheißen. Die Arbiet macht mir, auch wenn sie sehr anstrengend ist, viel Spaß. Ich hoffe, dass ich in den nächsten fünf Wochen, die ich noch dort verbringen werde, einige wertvolle Erfahrungen sammeln kann.
Wen es interessiert, kann mal auf die Internetseite der Stiftung schauen:
http://www.fundacionlorenzomilani.org/

Noch zum Titel meines Blogs, heute bin ich 200 Tage hier. 200 Tage, die im Flug vergangen sind.  200 Mal bin ich ohn einen Gute-Nacht-Kuss ins Bett gegangen, 200 Mal in einem fremden Bett und einem fremden Land aufgewacht, in dem ich mich anfangs kaum verständigen konnte. Mit jedem Tag habe ich mich mehr in dieses Land, seine Menschen und das unvergleichliche Lebensgefühl hier verliebt.

PS: Vor einigenTagen habe ich meinen Rückflug nach Deutschland gekauft- Ostern sehen wir uns!



die Lorenzo-Milani Stiftung
der Innenhof




 








Montag, 6. Februar 2012

6 Monate!!!

Ja, richtig gelesen, seit unglaublichen 6 Monaten bin ich nun schon hier in Argentinien! Die Zeit verging so schnell, dass es mir vorkommt, als wäre ich erst 6 Wochen hier. Zur gleichen Zeit fühlt es sich für mich aber auch wie 6 Jahre an, weil ich in der Zeit so unglaublich viel erlebt habe. Vielen Dank an alle, die mir diese wunderbare Erfahrung ermöglicht haben, eine Zeit lang in einem anderen Land zu leben- besonders denke ich da natürlich an meine liebe Familie! Ich vermiss euch alle!!! Dank meiner vielen Freunde hier, ertrag ich die Sehnsucht und lang müsst ihr mich nicht mehr vermissen, ich bin auf der Suche nach Rückflügen. Wahrscheinlich werde ich aber auch einen Rückflug nach Argentinien kaufen- nein, keine Angst, nicht, weil ich gleich zurückkehren werde sondern eher aus dem pragmatischen Grund, dass Hin-und Rückflug billiger sind als ein einzelner Flug.
Die erste Arbeitswoche im Heim habe ich hinter mir, was sich aber nicht so anhören soll, als würde es mir nicht gefallen, ganz im Gegenteil. Die Arbeit ist psychisch sehr anstrengend, die Kinder sind freundlich und neugierig, aber leider fehlt ihnen jegliche Vorstellung davon, was erlaubt, erwünscht oder unschicklich ist. Erst am Donnerstag hat sich ein Jugendlicher vollständig vor mir ausgezogen und ein anderer reißt einem die Haare aus, wenn man nicht ständig auf der Hut ist.
Dieses Wochenende war ich mit Mati in Alta Gracia, zuerst haben wir das Che-Guevara-Museum in seinem Wohnhaus besucht. Später sind wir zum Fest der Kulturen gegangen. Dort waren alle Einwanderungsländer Argentiniens vertreten mit typischer Musik und Ständen mit traditionalem Essen vertreten. Als wir gegen 19 Uhr eingelassen wurden, waren die Stände noch am Aufbau und es gab für unsere hungrigen Mägen noch nichts zu essen. Da meinte ich zu Mati, lass uns an den deutschen Stand gehen, wenn sie wirklich deutsch sind, sind sie pünktlich fertig vorbereitet- und tatsächlich, als erster Stand gab es dort Essen! :) Da konnte man als Deutsche im Ausland mal stolz werden. Ein Grund zurückzukehren- die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit der Deutschen, aber keinesfalls der ausschlaggebendste für meine Rückkehr.)
vor dem deutschen Stand auf dem Fest der Kulturen- die im Ausland als typisch deutsche Speisen angesehen werden sind scheinbar Schwarzwälder Kirschtorte, Apfelstrudel und Würstchen in allen Formen- und natürlich mit Sauerkraut!
Paella im spanischen Zelt mit Mati, weiterhin haben wir armenischen Döner, peruansichen Pisco Sour und irische Pommes gegessen
das Haus in Alta Gracia in dem Ernesto Che Guevara aufwuchs



mit meinen neunen Mitbewohnern, aber immernoch sind wir nicht vollständig

Dienstag, 31. Januar 2012

Erster Arbeitstag

Endlich habe ich wieder eine sinnvolle Beschäftigung! Die viele freie Zeit, die ich im Freibad, sonnend und Eis essend verbracht habe, war schon nicht mehr auszuhalten. Seit Montag verbringe ich nun meine Vormittage in der Lorenzo Milani Stiftung. Im Rahmen meiner Freiwilligenarbeit werde ich die nächsten Wochen mit über 30 behinderten Kindern und Jugendlichen verbringen. Das Heim ist ein Ort für elternlose und von ihren Eltern verstoßene Kinder mit Entwicklungsstörungen, geistigen Behinderungen und psychischen Störungen. Unter ihnen sind auch einige Autisten, ein Junge, der, seit ihn sein Vater als Baby fallen ließ, behindert ist und sogar ein Prader-Willi Fall (http://de.wikipedia.org/wiki/Prader-Willi-Syndrom). Mein erster Tag in der Stiftung war sehr beeindruckend, aber leider fehlen mir die Worte, diesen Eindruck zu beschreiben. Ich werde mit zwei Psychologen arbeiten und hoffentlich eine Menge von ihnen lernen. Wenn ich ein paar mehr Tage gearbeitet und ein paar mehr Erfahrungen gesammelt habe,  werde ich euch mit weiteren Informationen und auch Bildern versorgen.


Abschied von meiner deutschen Freundin Christina, dienach Hause zurückkehrt

 
wir waren nicht nur im Chlorwasser des Freibads schwimmen, einen wunderschönen Tag haben wir auch am Fluss verbacht
die Tiefe des Wassers entspricht meiner Höhe

Dienstag, 17. Januar 2012

Buenos Aires ist nicht argentinisch

Gerade bin ich nach vierwöchigem Herumreisen wieder in Córdoba angekommen, musste aber feststellen, dass die Residencia, nicht mehr die selbe ist- physisch, dank neugestrichenen Wänden und einigen neuen Möbeln, aber auch emotional, da meine alten Mitbewohner/Freunde fehlen. An Heiligabend wurde hier eingebrochen und was wurde geklaut? Nicht etwa Fernseher, Computer oder Stereoanlage, nein, die Mikrowelle! Mir fehlt nichts, denn zum Glück waren alle meine wertvollen Gegenstände mit mir auf Reise und an Klamotten waren sie scheinbar nicht interessiert. Córdoba ist ein zur Zeit ein Ofen, die Temperaturen steigen täglich über 35 Grad, sodass ich die Zeit bis zum Beginn meiner Freiwilligenarbeit nochmal wie im Urlaub verbringen werde. Nun will ich aber zum eigentlichen Thema und damit zur Überschrift meines heutigen Blogs kommen. Ja, richtig gelesen, Buenos Aires ist nicht argentinisch. Im Rest des Landes werden die Porteños (die Hafenbewohner, abgeleitet von puerto) als eigene Spezies bezeichnet, deren Lebensweise zwar im Rest der Welt als typisch argentinisch angesehen wird, aber für die Argentinier des Inlandes eher befremdlich ist. Ein Beispiel- Tango getanzt wird fast ausschließlich in Buenos Aires und heutzutage fast nur noch  in Shows und Restaurants für Touristen. Das bekannte Stadtviertel La Boca zeigt seinen Besuchern das erwartete Gesicht mit Fußball, Musik und Tangotänzern, ein paar Straßen weiter, abseits vom Touristenstrom, herrschen Armut und Kriminalität, wie sonst nirgendwo im Land. Geprägt von einem Großteil italienischer Bevölkerung spricht man in Buenos Aires ein Spansich mit starkem Akzent. Die Stadt ist sehr interantional- kaum eine ethnische Gruppe, die hier nicht vertreten ist. Und übrigens auch die Stadt mit den meisten Psychologen weltweit! Buenos Aires hat touristisch viel zu bieten: unzählige Plätze und Parks, stilvolle Cafés, Bars und Restaurants, wunderschöne Häuser im Kolonialstil, das Bocastadion, Shoppingmeilen, Starbucks und das beste Eis. Die Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert, wer aber das "richtige" Argentinien kennenlernen möchte, sollte in das Inland, die sprichwörtliche Pampa oder Patagonien besuchen.

Die Avenida 9 de Julio ist dank ihrer Breite von 140 Metern und sieben Spuren auf jeder Seite als breiteste Straße der Welt bekannt. Um sie zu überqueren muss man als Fußgänger vier Ampelphasen abwarten
en La Boca


in der Fußgängerzone bin ich auf eine Menschenmenge gestoßen, die vor einem Musikgeschäft auf  James Blunt gewartet hat und tatsächlich wurde er ein paar Minuten später unter Geschrei empfangen
 
der berühmte Friedhof von Recoleta, wo man in den Mausoleen sogar die Särge von Evita und zahlreichen anderen argentinischen Persönlichkeiten sehen kann





in Buenos Aires musste ich mich leider auch von Yoonji, meiner engsten Freundin hier verabschieden, die nach fast 10 Monaten nach Korea zurückgekehrt ist

Mittwoch, 11. Januar 2012

Auf Reisen


Liebe Grüße aus Buenos Aires und noch die allerbesten Neujahrswünsche für meine Lieben in Deutschland! Seit einigen Wochen bin ich nun schon auf Reisen quer durch Argentinien. Googlemaps zufolge habe ich bisher schon über 2700 km mit Bus und Auto zurückgelegt. Nach meinem kurzen Besuch auf der Estancia der Frau Friz habe ich Weihnachten und auch Neujahr mit Yoonji in der Familie meines Mitbewohners Rodrigo in San Luis verbracht. Am 26. hatten wir einen Unfall mit einem Tretfahrrad für vier Personen, bei dem sich Yoonji verletzt hat und eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Zum Glück ist ihr außer bösen Schürfwunden nichts Ernstes passiert, sodass wir dann bald mit Billardspielen und Baden fortfahren konnten. Ein paar Worte noch zu den Feiertagen, wir haben sie gut verbracht, keine Frage, waren in der Familie willkommen, haben uns wohlgefühlt und sogar ein Geschenk bekommen. Das Einzige was fehlte...war die Weihnachtsstimmung! Man muss sich nur mal vorstellen, dass sich Weihnachten und Silvester nur in der Hinsicht unterscheiden, dass es bei Ersterem Geschenke gibt (und auch nur ein oder zwei für jeden). Der Ablauf folgt dem gleichen Prinzip: ausführliches Abendessen in der Familie, Mitternacht Anstoßen, Feuerwerk und dann in die Disco. Und das alles bei Temperaturen um die 30 Grad.
Am Ersten bin ich dann zu Junkers nach Rafaela gefahren. Von dort aus sind wir mit dem Auto über 1000km an die Atlantikküste gefahren. Zu acht  (mit den Freundinnen von Eric und Alex und der Cousine Vicky) und zwei Hunden haben wir ein Ferienhaus in Necochea bezogen und gemeinsam einen wunderbaren Urlaub verbracht. Den Großteil des Tages haben wir bei herrlichem Wetter am Strand gelegen und im Meer gebadet, abends gemeinsam gekocht und sind auch ein paar Mal in Bars gegangen. Heute bin ich dann mit dem Bus nach Buenos Aires gefahren, um ihre letzten hier Tage mit Yoonji zu verbringen. Sicherlich werden wir eine schöne Zeit hier verbringen. Und dann gehts weiter auf  Reisen, nach Mendoza.

mit Fabri, Yoonji und Rodri nach dem Schwimmen
zu Weihnachten mit Rodri


in den Sanddünen von Necochea- den Abhang sind nicht mit dem Auto, aber mit Sandboards heruntergefahren

Samstag, 24. Dezember 2011

Felices Fiestas- Frohe Weihnachten


Meine lieben treuen Leser,
an dieser Stelle möchte ich euch einen kleinen Überblick über die nächste Zeit bieten, die ich reisend verbringen werde. Ich werde die Ferien nutzen, um noch einige verschiedene Orten Argentiniens zu breisen. Die letzten drei Tage habe ich in der sprichwörtlichen Pampa Argentiniens auf der Estancia der Frau Friz im Süden der Provinz Córdoba verbracht. Sie, eine Freundin meiner Oma Uta seit sie sich nach der Wende durch eine Ost-West-Freundschaftsanzeige gefunden hatten, hatte mich zur ihrer La Isabela eingeladen und mir ein Päckchen mit Weihnachtsgeschenken meiner Familie zu überreichen und einige schöne Tage dort zu verbringen. Und das Angebot habe ich auch ausgenutzt- morgens zwei Stunden mit den Gauchos reiten und Rinder treiben, danach im Pool schwimmen, mich bei den Mahlzeiten von der Hausangestellten bedienen lassen, Siesta halten und Tee auf der Veranda trinken. 
Jetzt bin ich gerade in San Luis, wo ich die Weihnachtsfeiertagemit Yoonji in der Familie eines Mitbewohners verbringen werde. Anschließend fahren wir noch einige Tage auf sein Campo. Neujahr werde ich dann, auch mit Yoonji, meiner koreanischen Freundin, bei Junkers in Rafaela verbringen. Für Anfang Januar haben sie mich für eine Woche Strandurlaub an der Atlantikküste südlich von Buenos Aires eingeladen. Yoonji letzte Tage vor ihrem Abflug werden wir dann in Buenos Aires verbringen. Bevor ich Ende Januar meine Freiwilligenarbeit in einer Einrichtung für behinderte Kinder in Córdoba beginnen werde, werde ich vielleicht noch einen Freund in Mendoza besuchen. Soweit also der Plan, da ich mich aber in Argentinien befinde, wo ich schnell gelernt habe, dass Pläne nichts weiter als eine Idee und schnell modifizierbar sind, kann es also noch zu einigen Veränderungen kommen. Eine Sache die aber feststeht ist, heute ist Weihnachten! Es bleibt mir also nichts anders übrig, als allen meinen lieben Freunden und Familienmitgliedern vom anderen Ende der Welt, wo Sommerferienstimmung statt Weihnachtsbesinnlichkeit herrscht, frohe Feiertage zu wünschen! Felices Fiestas! Danke für alle lieben Worte, Pakete, Überweisungen und vorallem vielen Dank für eure Liebe! Ich hab euch lieb und vermiss euch heute schrecklich!

Montag, 12. Dezember 2011

Einmal Chile und zurück

Wieder reingekommen bin ich ohne Probleme- Schwierigkeiten gab's nur bei der Ausreise aus Argentinien. Und das, obwohl ich ein gültiges Visum hatte, das nur leider in Córdoba auf meinem Schreibtisch lag. So gestaltete sich meine Reise nach Chile als schwieriger als gedacht, weil ich die dreimonatige Frist für Touristen überschritten hatte, aber mein Studentenvisum nicht vorweisen konnte. Ausreisen konnte ich dann doch, nachdem ich die Strafe von 300 Pesos bezahlt hatte. Da zeigten sich also zwei Sachen: Erstens lassen die Argentinier doch nicht bei allem mit sich verhandeln und Zweitens, dass ich, als Europäerin an Grenzen, die man mit dem Personalausweis überqueren kann, gewöhnt bin, noch viel zu blauäugig lebe und reise. Schön war die Reise trotzdem! Ich habe mich mit Mareike, einer Freundin aus Jena, die im Moment in Temuco, Chile, studiert, in Mendoza getroffen. Wir haben zwei schöne Tage auf der argentinischen Seit der Anden verbracht, haben die Stadt mit ihren breiten Alleen und kleinen Parks besichtigt und uns auch nicht eine Weintour entgehen lassen, bei der wir drei der unzähligen Weingüter besucht haben, für die Mendoza bekannt ist. Später haben wir dann per Bus die Anden überquert und noch einen gemeinsamen Tag in Santiago verbracht. Eine riesige Stadt, von der wir leider nur einen Bruchteil besichtigt haben. Aber dank Mareikes Stadtkenntnissen haben wir wohl die schönsten Ecken der Stadt gesehen. Am Besten hat mir der Stadtpark gefallen, von dessen kleinem Berg man einen tollen Blick über die ganze Stadt hat. Empfehlenswert und ein echter Geheimtipp, ist das Ecohostel, das alternativ geführt und eingerichtet ist und scheinbar vorallem Deutsche anzieht.  Sehr lecker war der/die/das Mote, ein Pfirsichsaft mit einer Art aufgeweichtem Weizen, den/das/die man auf der Straße kaufen kann und auch die Hotdogs mit Avocadocreme. Ein toller Kurzurlaub, für den man auch schonmal eine zwanzigstündige Heimfahrt auf sich nimmt.

im Ecohostel in Santiago
vor dem Präsidentenpalast in Santiago hatten wir das Glück eine Parade miterleben zu können

Aussicht vom Stadtparkberg auf Santiago